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Mit einem weiteren Elektrobus baut die Verkehrsgesellschaft Vorpommern-Rügen mbH (VVR) ihr Angebot im emissionsfreien öffentlichen Nahverkehr auf der Insel Rügen aus. Seit vergangener Woche ist der neue, blau gestaltete 12-Meter-Elektrobus auf der innerörtlichen Linie 27 zwischen Binz und Prora unterwegs.
„Mit dem bereits etablierten elektrischen Sprinter auf der Linie 28 und nun einem weiteren Elektrobus auf der Linie 27 gehen wir den nächsten konsequenten Schritt. Die steigenden Fahrgastzahlen zeigen, dass dieser Weg richtig ist. Umso mehr freuen wir uns, diesen erfolgreichen Kurs gemeinsam mit dem Bürgermeister von Binz, Mario Kurowski, fortzusetzen und die Mobilität im Ostseebad Binz weiterzuentwickeln. Zusammen mit unseren Partnern wollen wir die emissionsfreie Mobilität in der Region auch künftig weiter ausbauen – immer dort, wo die Rahmenbedingungen und Fördermöglichkeiten dies zulassen“, betonte VVR-Geschäftsführer Ulrich Sehl.
Das Ostseebad Binz zählt bundesweit zu den Vorreitern einer nachhaltigen Gästemobilität. Urlauberinnen und Urlauber können mit ihrer Kurkarte und alle Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinde Ostseebad Binz ebenso mit ihrer Einwohnerkarte den öffentlichen Nahverkehr vor Ort kostenfrei nutzen – ein Angebot, das in den vergangenen Jahren kontinuierlich weiterentwickelt wurde und gern genutzt wird.
Der neue Solaris-Elektrobus bietet 40 Sitzplätze sowie Platz für bis zu 26 weitere Fahrgäste. Als moderner Niederflurbus ermöglicht er einen barrierearmen Einstieg und verfügt unter anderem über eine leistungsfähige Klimatisierung, digitale Fahrgastinformationen sowie einen besonders geräuscharmen und emissionsfreien Antrieb. Durch das leise Fahrverhalten trägt das Fahrzeug insbesondere im touristisch geprägten Ortszentrum zu mehr Aufenthaltsqualität bei. Mit der Inbetriebnahme des neuen Fahrzeugs sind bei der VVR auf der Insel Rügen inzwischen sieben Elektrobusse im Einsatz. Neben drei elektrischen Sprintern verkehren nun auch vier große Elektrobusse im Linienverkehr. Die Verkehrsgesellschaft verfolgt das Ziel, die Elektromobilität schrittweise weiter auszubauen. Voraussetzung dafür bleiben jedoch tragfähige Förderprogramme, da die Anschaffungs- und Infrastrukturkosten gegenüber konventionellen Fahrzeugen weiterhin deutlich höher ausfallen.
07.07.2026 Allgemein
Stefanie BeschZimmer 112Tel. +49 (0) 38393 / 374-38E-Mail
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