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Die Region Rügen ist erneut als Fischwirtschaftsgebiet anerkannt und kann auch in der laufenden Förderperiode bis 2029 Projekte mit Mitteln aus dem Europäischen Meeres-, Fischerei- und Aquakulturfonds (EMFAF) unterstützen. Für die Fischwirtschaftsregion Rügen stehen aktuell noch 367.242,84 Euro zur Umsetzung weiterer Projektideen zur Verfügung. Gefördert werden sowohl private Antragsteller als auch Kommunen und Vereine. Private Antragsteller können eine Förderquote von bis zu 49 Prozent erhalten, kommunale Antragsteller bis zu 100 Prozent.
Projektideen sollten sich thematisch in die Handlungsfelder „Aktive Fischerei“ oder „Maritimes Erbe“ einordnen lassen. Dabei sind die Themen bewusst breit gefasst: Neben klassischen Vorhaben der Fischerei sind auch Projekte willkommen, die das maritime Erbe sichtbar machen, regionale Produkte und Dienstleistungen weiterentwickeln oder die Lebensqualität in den Küstengemeinden stärken. Weitere Ziele innerhalb der Strategie sind die Verbesserung der Direktvermarktung und der Veredelung von regionalem Fisch sowie die Schaffung zusätzlicher Einnahmequellen, die Bewahrung der Fischerei als traditioneller Handwerksberuf der Region, die Stärkung kleiner Infrastrukturen in den Küstengemeinden, die regionale und überregionale Vernetzung der Fischer untereinander sowie die Verbesserung des Images der kleinen Küstenfischerei insbesondere in Hinblick auf die Umweltverträglichkeit und Nachhaltigkeit.
Interessierte Projektträger können ihre Projektideen mittels Projektbeschreibung bis zum 27. April 2026 beim Regionalmanagement unter leader-ruegen@lk-vr.de einreichen. Beratung und Informationen gibt es telefonisch unter 03831 357 1276 und auf www.leader-ruegen.de unter dem Navigationspunkt FIWIG (Fischwirtschaftsgebiet).
19.03.2026 Allgemein
Stefanie BeschZimmer 112Tel. +49 (0) 38393 / 374-38E-Mail
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