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Uns erreichen vermehrt Mitteilungen über Wildschweine, die vor allem nachts in bewohntes Gebiet eindringen. Betroffen sind insbesondere die Putbuser Straße, die Zinglingstraße, die Rabenstraße sowie der Potenberg. Dort kam es bereits zu Schäden in Gärten und Grünanlagen.
In diesem Jahr gibt es eine besonders hohe Zahl an Frischlingen. Ein reichhaltiges Nahrungsangebot lockt die Bachen mit ihren Jungtieren und Überläufern (12–24 Monate alte Wildschweine) verstärkt in die Wohngebiete.
Gemeinsam mit dem zuständigen Jagdpächter und mit Unterstützung der unteren Jagdbehörde werden derzeit zusätzliche und weiterreichende Jagdmaßnahmen durchgeführt. Außerdem wird das brachliegende Grundstück an der nördlichen Rabenstraße in Kürze gerodet. Bisher konnten bereits 24 Wildschweine erlegt werden. Da aus Sicherheitsgründen in der Nähe von Wohnhäusern nicht geschossen werden darf, wird unter anderem versucht, die Tiere durch gezielte Futterstellen („Kirrungen“) an sichere Orte zu lenken.
Bitte beachten Sie: Eine vollständige Beseitigung oder Vertreibung des Schwarzwildes ist nicht möglich. Helfen Sie mit, indem Sie Müllbehälter stets verschlossen halten und keine leicht zugänglichen Nahrungsquellen wie Tierfutter im Freien oder in Garagen/unter Carports lagern.
Wildschweine greifen Menschen nur in Ausnahmefällen an, Hunde sind jedoch stärker gefährdet. Führen Sie Ihre Hunde daher bitte immer an der Leine und meiden Sie derzeit möglichst die Bereiche Kirchberg und Potenberg, da dort verstärkt Jagd ausgeübt wird.
29.09.2025 Allgemein
Michael HansenZimmer 101Tel. +49 (0) 38393 / 374-37E-Mail
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